News 2008

Juli 2008

alesco Bio-Broschürenfolie startet mit Mitarbeiterzeitschrift eines niederländischen Öl-Großkonzerns.

Positive Bilanz für alesco: Der Langerweher Folienhersteller setzt seine neuen kompostierbare Bio-Broschürenfolie jetzt erstmals unter realen Produktionsbedingungen ein. Die umweltfreundliche Folie erlebte ihre Premiere als Verpackung der neuen Mitarbeiterzeitschrift eines niederländischen Öl-Großkonzerns. „Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Schlagwort bei der Auswahl unserer Folie", sagt Philipp Depiereux, Geschäftsführer von alesco. Auch der niederländische Konfektions-Spezialist BrinkOmega war nach dem ersten Testlauf begeistert von der nur 20μm dicken Folie.

Das gesamte Konzept der Mitarbeiterzeitung baut auf nachhaltiges Wirtschaften - da passte die Bio- Broschürenfolie von alesco einfach dazu. 18.000 Zeitschriften werden jetzt zehn Mal im Jahr umweltfreundlich und sicher verpackt und erreichen dann auf dem Postweg die Mitarbeiter zu Hause.

Nach der Vorstellung der kompostierbaren Bio-Beutel auf Basis nachwachsender Rohstoffe auf der diesjährigen interpack in Düsseldorf ist die Broschürenfolie eine weitere Bio-Folienanwendung, die der Langerweher Verpackungsspezialist vorstellt. Weitere Produkte dieses jungen Verpackungsbereichs werden in den kommenden Monaten kontinuierlich folgen.

Juni 2008

alesco informiert Kunden frühzeitig: Rohstoffpreise steigen weiter

Zum 01.Juli 2008 stehen erneut Preiserhöhungen der Rohstofflieferanten an. alesco informiert seine Kunden frühzeitig über die negative Entwicklung. Als Hersteller von flexiblen Verpackungsfolien ist alesco von den Rohstofflieferanten abhängig. Die Preissteigerungen muss alesco an seine Kunden weitergeben.

Sabic, einer der größten Rohstofflieferanten von alesco, hat in einer Pressemitteilung (www.sabic.eu/news-media-relations/news/_en/sabiceuropeto_005.htm) angekündigt, die Preise ab dem 01. Juli 2008 für alle PE-Granulate um 200 Euro je Tonne anzuheben. Dies entspricht einer Erhöhung um rund 15 Prozent. Wie alesco auf Nachfrage inzwischen erfahren hat, werden auch alle anderen Rohstoffhersteller im vergleichbaren Rahmen nachziehen.

Die Ursache für den stetigen und nun wieder ein Mal sprunghaften Preisanstieg liegt im immer weiter steigenden Ölpreis. Dadurch steigen die Preise der Zwischenprodukte Naphtha und die der Monomere, was zu einem gestiegenen Polymerpreis führt. Letztendlich haben also auch die Granulathersteller keine andere Wahl als die Preise der Marktsituation anzupassen (klicken Sie bitte hier (611.52 KB, JPG), um eine Graphik zu den Ursachen zu erhalten).

Hinzu kommt eine für Europa ungünstige Situation am Weltmarkt: Der weltweite Preisdruck führt zu einer hohen Nachfrage. Mengen, die in Europa nicht abgesetzt werden können, werden zu gleichen Preisen in die Wachstumsregionen Asiens und der USA exportiert.

"Wir bedauern die für uns und unsere Kunden negative Preisentwicklung sehr. Auf keinen Fall wird aber die Qualität unserer Produkte darunter leiden", so Geschäftsführer Karl Heinz Thielen. alesco informiert seine Kunden nun individuell über die Entwicklung und die einzelnen Preissteigerungen.

Juni 2008

Alesco-Fachwissen geht online

Stephan Wilkens, Leiter der Qualitätssicherung und Projektkoordinator der neuen Bio-Coex-Folien bei alesco, ist ab sofort auch Teil des Expertemgremiums der unabhängigen Biofolien-Informationsplattform www.organic-plastics.com
.

Die Internetseite bietet Informationen rund um das Thema Biofolie. Ab sofort stellt dort auch Stephan Wilkens sein Wissen zur Verfügung um Firmen und Verbraucher über die neue Folienart zu informieren.

organic-plastics.com verfügt bereits über ein großes Online-Lexikon, in dem die häufigsten Fragen zu Biofolie auf deutsch und englisch geklärt werden. Auch die Nutzer können Fragen an das Expertengremium richten, um die das Lexikon dann erweitert wird. Regelmäßige Expertenbeiträge halten Fachwelt und Interessierte immer auf dem neusten Stand. Eine Linksammlung rundet das Informationsangebot ab.

Mai 2008

Ein voller Erfolg auf der interpack: Biofolien von alesco

Eine durchweg positive Bilanz zieht die alesco-Geschäftsführung vom ersten Biofolien-Messeauftritt auf der interpack 2008 in Düsseldorf. Am letzten Messetag informierte sich zudem Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Mitglied des Bundestages, über die neue Foliengeneration von alesco.

Unternehmen von allen Kontinenten hatten während der sieben Messetage Interesse an den kompostierbaren Coex-Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe gezeigt. Denn während Biofolien aus 100 Prozent PLA zwar kristall-klar scheinen, sind sie jedoch sehr unflexibel und nur in Mono-Qualität herstellbar. Die neuen Biofolien von alesco hingegen erhalten durch die Coex-Extrusion hervorragende Barriereeigenschaften bei hoher Flexibilität der Folie und erzielen auch in der Kontakttransparenz sehr gute Werte. Als eine der ersten Anwendungsgebiete wird die Biofolie von alesco in den kommenden Monaten als Beutel den Weg in die Regale finden. Doch nicht nur im Bereich der Beutelverpackungen für Obst und Gemüse ist das Interesse an den neuen kompostierbaren Biofolien von alesco groß - auch viele andere Anwendungsgebiete wurden während der Messe an den Folienhersteller aus Langerwehe heran getragen.

Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel (MdB) zeigte sich bei seinem Besuch am alesco-Stand begeistert von der Entwicklung aus Langerwehe. „Das ist ein sehr innovatives Produkt, das sicher bald europaweit bekannt sein wird", sagte der Bundestagsabgeordnete. „Solche Innovationen sollte es mehr geben", so Rachel, „da mit ihnen ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird." Im Gegensatz zu herkömmlichen Plastiktüten können die Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe von Verbrauchern über die Biotonne der Kompostierung zugeführt werden.

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Januar 2008

Nach fast drei Jahren Entwicklungszeit und schließlich einem halben Jahr intensiver Testreihen hat DIN CERTO jetzt in zwei Zertifikaten die Kompostierbarkeit der neuen alesco Biofolien aus nachwachsenden Rohstoffen offiziell bestätigt.

Die Schlauch- und Flachfolien sowie die daraus gefertigten Beutel und Säcke für Food- und Non-Food-Verpackungen sind damit die ersten Mehrschicht-Coexfolien, die dieses Siegel erhalten. Das Granulat, das für die Herstellung der Folie verwendet wird, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch kann die Biofolie am Ende ihres Produktlebens über den Kompost oder die Biotonne in den Rohstoffkreislauf zurückgehen.

Die Schlauch- und Flachfolien sowie die daraus gefertigten Beutel und Säcke für Food- und Non-Food-Verpackungen sind damit die ersten Mehrschicht-Coexfolien, die dieses Siegel erhalten. Das Granulat, das für die Herstellung der Folie verwendet wird, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch kann die Biofolie am Ende ihres Produktlebens über den Kompost oder die Biotonne in den Rohstoffkreislauf zurückgehen.

"Als Verpackungshersteller sehen wir uns auch in der Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Nachkommen. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung unserer Biofolie nicht nur Gedanken über die Vermeidung von Abfällen gemacht, sondern wie wir in allen Stufen, die eine Verpackung durchläuft, nachhaltig umweltschonend arbeiten können", so Geschäftsführer Philipp Depiereux. Das Ergebnis ist eine umweltfreundliche Biofolie, die ihren eigenen Charakter besitzt jedoch zugleich in Bezug auf Stabilität, Brillanz und Bedruckung mit der konventionellen Folie vergleichbare Eigenschaften besitzt.

Offiziell vorgestellt werden die Schlauch- und Flachfolien sowie die daraus gefertigten Beutel auf der Interpack 2008 im April in Düsseldorf.
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